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Scha[r]m
Warum Armut nicht nur Geld kostet – sondern Würde. Und warum Scham ein politisches Gefühl ist.
Scham ist leise. Sie errötet nicht nur – sie versteckt, relativiert, schweigt. Sie sorgt dafür, dass Kinder sagen: »Ich bin gar nicht arm – arm sind andere.« Und sie sorgt dafür, dass Armut in unserer Gesellschaft oft unsichtbar bleibt, obwohl sie Millionen betrifft.
Warum ist Scham ein so zentrales Gefühl, wenn es um Armut geht? Warum lohnt es sich, genauer hinzuschauen? Und kann in Scham vielleicht sogar ein Schlüssel zu mehr Gerechtigkeit liegen? -
Lasst uns reden!
Jede dritte Frau*
Gewalt gegen Frauen geschieht täglich – mitten in unserer Gesellschaft. Besonders Frauen, die in Armut leben, sind häufig doppelt gefangen: in ökonomischer Abhängigkeit und in gewaltvollen Beziehungen, aus denen ein Ausweg oft unerreichbar scheint. Während die Zahl der Übergriffe und Femizide weiter steigt, kämpfen Organisationen wie asap e.V. dafür, dass Betroffene Schutz, Beratung und echte Perspektiven erhalten – damit Armut nicht länger Gewalt bedeutet. -
Ziemlich harte Fakten
Alleinerziehend = arm?
Was wie eine Gleichung klingt, ist für viele Realität. Jede fünfte Familie in Deutschland besteht aus nur einem Elternteil – und oft reicht das Geld kaum für das Nötigste. Doch zwischen Überforderung und Ungerechtigkeit entstehen Initiativen der Solidarität und Teilhabe: SOLOMÜTTER und amuvee wollen Mut machen, verbinden und verändern. -
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Armut ist kein Randthema – sie geht uns alle an
Wer sich mit Armut beschäftigt, der stellt schnell fest: Reichtum entspringt oft aus verarmenden Verhältnissen. Man könnte sagen: Armut ist im Grunde ein Skandal für die Reichen. Oft genug wird sie aber ignoriert, verdrängt, weg erklärt. -
Erklär doch mal …
Gesetz mit Lücken
Armut in Deutschland betrifft nicht nur den Geldbeutel. Sie beeinflusst, wer welche Chancen bekommt. In Berlin wird die Benachteiligung aufgrund der sozialen Herkunft jetzt als rechtliches Problem anerkannt. Endlich.